The First Descendant im Test: Looterei, Schießerei, Ruckelei

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The First Descendant im Test: Looterei, Schießerei, Ruckelei
Quelle: Nexon

Mit The First Descendant steigt ein neuer Loot-Shooter in den Ring, um Destiny und Warframe anzugreifen. Richtig rund läuft der Versuch aber noch nicht.

Eine Konkurrenz zu Destiny, eine hübsche Spielwelt auf Basis der Unreal Engine 5, viele Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten und das alles als Free-to-Play-Modell? Das hört sich nicht nur sehr gut an, das funktioniert auf den ersten Blick auch recht ordentlich. Doch The First Descendant kämpft noch mit gewaltigen Kinderkrankheiten, die die Entwickler schnellstmöglich in den Griff bekommen sollten. Der Markt schläft nicht; das beweist unter anderem die erfolgreiche letzte Erweiterung von Destiny 2.

Um langfristig vorne mitzumischen, braucht es bereits in den nächsten Tagen wichtige Upgrades. Trotz des schwierigen Launches erreicht das koreanische Spiel aber allein bei Steam sehr hohe Spielerzahlen und dabei fehlen noch die Zahlen der Konsoleros. Und auch in unserem Test zeigt The First Descendant einige Stärken, die Hoffnung machen.

Möchte Karel (zum) Gott werden?

Storys in solchen Loot-Shootern stehen häufig nicht im Mittelpunkt, doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Destiny-Reihe kann in Sachen Lore beispielsweise größtenteils überzeugen, beim Storytelling gibt's dagegen immer wieder einige Aussetzer. Die Geschichte um unsere auswählbaren Descendants, die im Deutschen ganz simpel als Nachfahren bezeichnet werden, ist nicht direkt langweilig, kann in The First Descendant aber ebenfalls nicht komplett überzeugen.

Im Grunde entwickelt sich ein typischer Gut-gegen-Böse-Plot: Dem Kontinent Ingris steht eine Invasion der sogenannten Vulgus bevor. An deren Spitze steht der Oberschurke Karel. Nach einem Tutorial treffen wir in einer Sequenz zum ersten Mal auf den Anführer, in der er uns zeigt, was für ein böser Bube er werden möchte.

Ein Nachfahre steht vor einem See und hohen Türmen Quelle: Nexon Es gibt drei sogenannte Eisenherzen auf dem Kontinent, eines ist im Besitz von Karel, die beiden anderen müssen wir im Verlauf des Spiels finden, um den Dimensionswall nicht zu gefährden. Schließlich möchte der Bösewicht Ingris in Schutt und Asche legen.

Im Verlauf der Story stellt sich uns immer wieder seine Gefolgschaft in den Weg. Richtigen Tiefgang bietet die Geschichte aber nicht. Zumindest ein paar interessante Charaktere wie beispielsweise die Künstliche Intelligenz namens Guide (deutsch: Lotsin) und der Unsympath Jeremy bringen ein wenig Würze in den Verlauf.

Drei Figuren stehen auf einem besiegten Koloss Quelle: Nexon Games

Kampf der Elemente

Während die Story ständig im gleichen Tempo voranschreitet, bringen zumindest die Descendants ordentlich Abwechslung ins Gameplay. In The First Descendant wählen wir einen von insgesamt 19 Nachfahren aus - inbegriffen sind dabei schon die stärkeren Ultimate-Varianten von Lepic, Ajax, Viessa, Bunny und Gley.

Aber auch ohne die besonderen Charaktere ist die Auswahl groß. Denn die 14 Descendants unterscheiden sich aufgrund verschiedener Fähigkeiten ziemlich voneinander. Da hätten wir zum Beispiel die drei Startfiguren: Viessa kann Gegner mit ihren Eisangriffen unter anderem verlangsamen und einfrieren, Lepic besitzt Granaten, um Extra-Schaden auszuteilen, und Ajax platziert Barrieren, um Teammitglieder und sich zu schützen.

Bis wir weitere Nachfahren freischalten, vergehen jedoch einige Spielstunden. Denn zunächst müssen wir uns durch die Story arbeiten. Erledigen wir Aufträge, erhalten wir nach und nach Items für neue Descendants. Der Wechsel funktioniert reibungslos über das Menü. Wir können auch jederzeit wieder zum alten Charakter switchen.

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sascha Lohmueller Redaktionsleiter Print
        Zitat von softkey
        Jupp, aber Tatsache ;).
        Habe das Game gestern gelöscht, immer nur Ballern, ballern, ballern, naja wie ich schon geschrieben hatte, nicht mein Gameplay :-/. Aber ich fand die PS4 Version lief richtig gut ✌️ .
        Free2Play-Spiele, die USK16+ sind, müssen im deutschen PSN einen Preis haben. Quasi als Altersnachweis - ob das so effektiv ist, steht woanders. Apex Legends kostet z.B. auch 25 Cent.
        Warum gerade 43 Cent weiß ich aber auch nicht, vielleicht irgendein Umrechnungskurs. Ist relativ nahe an 50 US-Cent z.B..
      • Von Sascha Lohmueller Redaktionsleiter Print
        Zitat von softkey
        Jupp, aber Tatsache ;).
        Habe das Game gestern gelöscht, immer nur Ballern, ballern, ballern, naja wie ich schon geschrieben hatte, nicht mein Gameplay :-/. Aber ich fand die PS4 Version lief richtig gut ✌️ .
        Free2Play-Spiele, die USK16+ sind, müssen im deutschen PSN einen Preis haben. Quasi als Altersnachweis - ob das so effektiv ist, steht woanders. Apex Legends kostet z.B. auch 25 Cent.
        Warum gerade 43 Cent weiß ich aber auch nicht, vielleicht irgendein Umrechnungskurs. Ist relativ nahe an 50 US-Cent z.B..
      • Von Dereinedritte Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von FeralKid
        Die Xbox Version läuft auch gut.
        Die technischen Probleme beziehen sich rein auf die Playstation 5, wie die anderen User hier im Chat schon angedeutet hatten.
        Diese Probleme gibt es nicht mehr, verbreitet keinen Blödsinn...Wurde vor über 10 tagen gefixt
        30/40/60 Modes laufen sauber.
        Der 120 Fps Modus ist auf beiden Konsolen eher nicht zu empfehlen
      • Von softkey Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von LOX-TT
        0,43 Cent ist in der Tat seltsam :B
        Jupp, aber Tatsache ;).
        Habe das Game gestern gelöscht, immer nur Ballern, ballern, ballern, naja wie ich schon geschrieben hatte, nicht mein Gameplay :-/. Aber ich fand die PS4 Version lief richtig gut ✌️ .
      • Von lordbuliwyf NPC
        Moin.
        Ich spiele es jetzt seit 3 Tagen und zur Performance muss ich sagen dass es bescheiden läuft. Lags, teilweise Standbilder und Ruckler immer und immer wieder. Mit der Maus-Sensitivität hat das Spiel auch irgendwie Probleme. Gefühlt ändert sich die DPI der Maus willkürlich. Angeblich alles in Verbindung mit Frame Generation. Habe alles auf Ultra und alles an, auch FG und wenn es mal gut läuft dann läuft das ganze auch mit guten 130fps echt flüssig. Wäre da nicht ein GANZ großes ABER!

        Jedesmal nach ca. 4 Stunden Spielzeit muss ich das Spiel beenden und neu starten da der VRAM voll läuft und das ganze nur noch zwischen 30-60 FPS läuft. Erst ein Neustart bringt dann die 130 fps wieder für ein paar Stunden zurück.

        Nach jedem Teleport in ein anderes Gebiet muss ich kurz ins Windows und zurück da er sich sonst ganz merkwürdig einen abruckelt. Kurz Windowstaste 2 mal drücken und schon läuft es wieder flüssig. Diese Meldungen gibt es wohl häufiger.

        Ansich ist es ein schöner Loot Shooter der auch Spaß macht aber die Performance ist echt bescheiden wenn das Spiel mal wieder seine 5 Minuten hat.

        An meiner Hardware kann es nicht liegen. Ich finde es sehr schade dass man in der heutigen Zeit schon mit dem Vorsatz Spiele rausbringt die eigentlich noch in der Testphase sind und nicht optimiert wurden nur weil die Kassen pünktlich klingeln müssen. Zeitdruck vom Geldgeber?

        Ich hoffe sie patchen das ganze noch damit es rund läuft und/oder NVIDIA hilft vielleicht mit neuen Treibern? Wenn nicht, wird es für mich kein Langzeitspaß haben. Die Story ist echt sehr mau und schläfrig, teils überspringe ich diese unsinnigen Dialoge sogar. Gunplay ist aber echt gut gelungen und aussehen tut es auch gut.

        Sollte die Performance und die Optimierung zeitnah positive Veränderungen bringen wäre ich sogar bereit mir einen Battle Pass zu kaufen.

        Ich hoffe bis dahin tut sich noch was.

        In diesem Sinne, mit freundlicen Grüßen.

        Anbei mein PC:
        I9 12900KS
        RTX 4070 Ti
        Z690 AORUS Master
        32GB DDR5 6000 CL30
        Kingston Fury NVME 500GB
        Enermax Revolution D.F. 2 850W
        Meshify 2 Solid Black
        NZXT Kraken X63
      • Von FeralKid Spiele-Kenner/in
        Zitat von Game_Master
        Ich meine, das Spiel ist umsonst und man kann auch echt viel machen ohne irgendeinen Euro zu investieren. Und dass es gerade am Anfang technische Probleme gibt, auch das mag sein. Ich spiele es auf der Xbox, bei mir läuft es flüssig und ist bisher auch nur einmal abgeraucht. Ich versuche generell etwas verständnisvoller zu sein.

        Bis bald in Albion. :-D
        Die Xbox Version läuft auch gut.
        Die technischen Probleme beziehen sich rein auf die Playstation 5, wie die anderen User hier im Chat schon angedeutet hatten.
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